Marion Jaeger
Lauter Laute

Die Praxis

  • Eine Lese-Rechtschreibförderung nach § 35a SGB wird von den Jugendämtern übernommen. Wenn ein Zusammenhang mit einer Sprach- oder Sprechentwicklungsstörung angenommen werden kann, übernehmen auch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Behandlungskosten.
  • Die Kosten für die Behandlung phonetisch-phonologischer Störungen (Dyslalie, SP3) oder auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS, SP2) übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
  • Präventive Fördermaßnahmen für einen erfolgreichen Einstieg in den Schriftspracherwerb zählen zu den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Erfolgt die Frühförderung im Rahmen der Behandlung phonetisch-phonologischer Störungen oder auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Kosten.